Insel

Die Mondinsel im Titicaca-See

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 08.12.2019 - 13:30

Die Gegend am Titicaca-See war ursprünglich ein Siedlungsgebiet der Aymara-Indianer und der Inkas.  In und um den See herum sind die Hinterlassenschaften dieser Kulturen zu finden ebenso wie auch auf der rund 100 Hektar großen Isla de la Luna (Mondinsel), die auch als Isla Koati bekannt ist. Auf dieser "heiligen" Insel der Inka soll der Legende nach Wiracocha dem Mond befohlen haben, in den Himmel aufzusteigen.

Die Osterinsel - Nachhaltigkeit versus Ahnenkult

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Sa., 07.12.2019 - 14:43

Rätselhaft, geheimnisvoll, mystisch - trotz langjähriger Forschung bleiben bei Chiles Osterinsel viele Fragen offen. Warum schauen die Moai, die entlang der Küste aufgestellt sind, alle zum Innern der Insel, wobei sich die Verlängerung ihrer Blickrichtungen an ungefähr einem Punkt schneidet? Landeten hier Aliens? Etwas klarer wird es beim Einsatz bewährter Methoden der Wissenschaft zur Altersbestimmung. So ist es wahrscheinlich, dass die kolossalen Steinfiguren nicht älter als 1500 Jahre sind.

Die Kurilen - Archipel der 1000 Inseln

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 03.11.2019 - 09:28
Zwischen Kamtschatka und Hokkaido erstreckt sich der 1200 km lange "Archipel der 1000 Inseln" von Kamtschatka (Russland) bis Hokkaido (Japan): die Kurilen. Sie trennen das festlandseitig liegende Ochotskische Meer vom nördlichen Pazifik. Es sind etwa 30 größere und kleiner Inseln vulkanischen Ursprungs, die Ostasien zugerechnet werden. Auf ihnen leben etwa 18.000 Menschen. Die hohe Zahl aktiver Vulkane und die daraus resultierenden vielen Erdbeben, Schneestürme und Nebelschwaden der subarktischen Klimazone machen den Insulanern das Leben schwer - trotzdem gelten diese Inseln als die schönsten der Welt und man spürt bereits ihren Zauber beim Fotografieren aus der Ferne, wenn man Kunashiri im Nebel auftauchen sieht.

Skellig Michael - von Mönchen, Starwars und Papageitauchern

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Fr., 25.10.2019 - 17:04
600 Stufen Steintreppe bis auf fast 200 m über dem Meeresspiegel sind zu überwinden, will man die Bienenkorbhütten eines der außergewöhnlichsten Klöster von Irland auf der Insel Skellig Michael erreichen. Das mittelalterliche Kloster wurde vermutlich im 7ten Jahrhundert gegründet. Hier lebten 12 Mönche mit einem Abt, um die Gemeinschaft der 12 Apostel um Jesus Christus abzubilden. Immerhin bis etwa zum Jahre 1100 hielten die Mönche an diesem unzugänglichen und kargen Ort fest, bis sie schließlich nach Ballinskellig umsiedelten. 1996 wurde die Insel zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.