UNESCO

Die Moldauklöster

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Mo., 22.06.2020 - 11:45
Das im 14ten Jh. gegründete Fürstentum Moldau erreichte im 15ten Jh. unter dem Woiwoden Stephan dem Großen seine kulturelle Blütezeit. Stephan gelang es geschickt, sich gegen ungarische, polnische und osmanische Expansionsgelüste zu behaupten und er versprach für jeden Sieg ein Sakralgebäude zu errichten. Seine Erfolge über Ungarn, Polen und Türken führten schließlich zum Bau von über 40 Gotteshäusern und gleichzeitig zur größten Ausdehnung des Fürstentums Moldau auf den Gebieten des heutigen Rumänien, Moldavien (Republick Moldau) und der Ukraine.
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Mapungubwe - Ort des Steins der Weisheit

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 31.05.2020 - 16:26
In der südafrikanischen Provinz Limpopo befindet sich der Mapungubwe-Nationalpark. Neben der für Afrika typischen Artenvielfalt haben hier Ausgrabungsstätten den archeologischen Kenntnisstand der Entwicklung dieser Region beträchtlich erweitert. Der auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Mapungubwe-Hügel entpuppt sich z.B. bei näherer Betrachtung als bereits vor rund 1000 Jahren besiedelte Hügelkuppe. Hier wurden Königsgräber gefunden und man vermutet, dass "oben" zwischen 1030 und 1290 die Könige und Soldaten des Mapungubwe-Reichs gelebt haben, die von den am Fuße der Erhebung lebenden 3000 bis 5000 Bauern und Jägern ernährt wurden - die früheste Klassengesellschaft im südlichen Afrika.
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Burg Himeji

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Di., 21.01.2020 - 10:27

Die Burg Himeji befindet sich in der Stadt Himeji in Japan und ist z.B. von Kyoto aus mit dem Shinkansen schnell zu erreichen. Vom Bahnhof in Himeji geht es über die Promenade der Stadt entlang bis zur Burganlage, die aus über 80 einzelnen Gebäuden besteht.

Sie ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke aus dem Japan des 17. Jahrhunderts und gilt als schönstes Beispiel des japanischen Burgenbaus. Auf Grund ihrer weißen Außenmauern wird sie auch Shirasagijō, die Weißer-Reiher-Burg genannt.

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Ouessant - Insel am Ende der Welt

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Sa., 21.12.2019 - 14:42

Durch die Iroise, dem vor der bretonischen Küste von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärten Teil der Keltischen See, geht es am Ende der Welt (Finis Terrae, die Spitze der bretonischen Halbinsel und heutiges Département Finistère) durch die Passage der Angst nach Ouessant, der westlichsten Insel Frankreichs.

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Białowieża: Die letzten freien Wisente

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Fr., 06.12.2019 - 18:45
Die Geschichte des Białowieża-Urwalds (polnisch Puszcza Białowieska) reicht bis in das Jahr 8.000 vor unserer Zeitrechnung zurück und ist damit „das einzige erhaltene Beispiel der ursprünglichen Wälder, die einst fast ganz Europa abdeckten“, wie es in der Begründung für den Status als UNESCO-Welterbe lautet.
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