Reisefotografie

Reisen und Fotografieren

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Sa., 12.10.2019 - 15:28
Seit über 40 Jahren reisen Karin und ich um die Welt und haben in vielen Ländern Fotoprojekte realisiert, die wir nun in dieser Internetpräsenz in Form von bebilderten kurzen Reiseberichten vorstellen wollen. So werden sich die bereits eingerichteten Kategorien nach Kontinenten peu à peu mit passenden Beiträgen füllen. Zusätzlich werden wir Kategorien zu speziellen Themen der Fotografie wie Startrail- und Infrarotaufnahmen etc. einrichten und in entsprechenden Beiträgen unsere angewandten Aufnahmetechniken erläutern.

Stromboli - Blick in den Höllenschlund

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Mo., 09.12.2019 - 12:27

Auf unserer Reise 1986 über Neapel zum Stromboli machten wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Vulkanismus und dabei gleich mit zwei mächtigen italienischen Vulkanen: Vesuv und Stromboli. Während wir beim Besuch von Pompeji bewegende Eindrücke von der Gewalt und Auswirkung  von Vulkanausbrüchen aus vergangener Zeit erhielten, gestattete uns der aktive Stromboli gleich einen Blick in seinen Höllenschlund. Doch zuvor war der Aufstieg von der Küste, wo wir Quartier bezogen hatten, zum Kraterrand zu bewältigen.

Taquile - Insel der strickenden Männer

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 08.12.2019 - 14:40

Taquile (Spanisch) oder Intika (Quechua) ist eine Insel im peruanischen Teil des Titicaca-Sees. Sie liegt etwa 45 km von der peruanischen Küstenstadt Puno entfernt.

Die Insel ist etwa 5,5 km lang und bis zu 1,6 km breit. Der höchste Punkt liegt bei 4.050 m Höhe über dem Meeresspiegel. Die rund 1500 Einwohner sind in einer Genossenschaft organisiert und verzichten auf die Präsenz einer Polizeieinheit.

Die Mondinsel im Titicaca-See

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 08.12.2019 - 13:30

Die Gegend am Titicaca-See war ursprünglich ein Siedlungsgebiet der Aymara-Indianer und der Inkas.  In und um den See herum sind die Hinterlassenschaften dieser Kulturen zu finden ebenso wie auch auf der rund 100 Hektar großen Isla de la Luna (Mondinsel), die auch als Isla Koati bekannt ist. Auf dieser "heiligen" Insel der Inka soll der Legende nach Wiracocha dem Mond befohlen haben, in den Himmel aufzusteigen.

Die Sonneninsel im Titicaca-See

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 08.12.2019 - 12:58

Auch wenn sich die Sonne bei unserer Bootstour von Copacabana in Bolivien zur "Sonneninsel" rar machte, zu dem Ort zu reisen, auf dem einer der Legenden zufolge die Inka-Mythologie ihren Beginn verortet, war beeindruckend. Der Inca Garcilaso de la Vega beschreibt, dass auf der Sonneninsel die Geschwister Manqu Qhapaq und Mama Uqllu am Ritualstein Titiqaqa den Wassern des Titicaca-Sees entstiegen. Sie gelten als Adam und Eva der Inka-Kultur.

Die schwimmenden Inseln der Urus

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am So., 08.12.2019 - 11:37

Einige 100 der rund 2000 Urus leben noch auf den fast 50 schwimmenden Inseln auf der peruanischen Seite des  Titicaca-Sees in der Nähe von Puno. Die Inseln bauen sie aus Totora-Schilf, das ihnen auch als Baumaterial für ihre Boote dient. Die Urus leben von der Fischerei und von dem Tourismus. Die kleinen Nachbauten ihrer "Drachenboote" aus Schilf haben wir gerne als Souvenirs gekauft und einen entsprechenden Obolus für die Fotografien entrichtet.

Die Osterinsel - Nachhaltigkeit versus Ahnenkult

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Sa., 07.12.2019 - 14:43

Rätselhaft, geheimnisvoll, mystisch - trotz langjähriger Forschung bleiben bei Chiles Osterinsel viele Fragen offen. Warum schauen die Moai, die entlang der Küste aufgestellt sind, alle zum Innern der Insel, wobei sich die Verlängerung ihrer Blickrichtungen an ungefähr einem Punkt schneidet? Landeten hier Aliens? Etwas klarer wird es beim Einsatz bewährter Methoden der Wissenschaft zur Altersbestimmung. So ist es wahrscheinlich, dass die kolossalen Steinfiguren nicht älter als 1500 Jahre sind.

Białowieża: Die letzten freien Wisente

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Fr., 06.12.2019 - 18:45

Die Geschichte des Białowieża-Urwalds (polnisch Puszcza Białowieska) reicht bis in das Jahr 8.000 vor unserer Zeitrechnung zurück und ist damit „das einzige erhaltene Beispiel der ursprünglichen Wälder, die einst fast ganz Europa abdeckten“, wie es in der Begründung für den Status als UNESCO-Welterbe lautet. Der Nationalpark Puszcza Białowieska ist einer der ältesten in Europa und gehört bereits seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. Er wurde bereits im Jahr 1932 gegründet. Seit 1945 verläuft durch den Białowieski-Urwald die Grenze zwischen Polen und Weißrussland (Belarus).

Mystischer Lost Place in Galicien

Gespeichert von Jürgen Tenckhoff am Fr., 06.12.2019 - 13:40

Über die mystische und geheimnisvolle Ruine Escusalla aus dem 19. Jahrhundert in Ludeiros, einem Dorf in der Gemeinde Lobios in Galicien, gibt es viele Legenden. Der Abt von Manín, Don José Martínez y Parga, soll das Haus und die zugehörige Kapelle von San Jose erbaut habent, die auf mysteriöse Weise nahezu unversehrt geblieben ist. An ihrem Eingang sind noch die einzigen, vollständig erhaltenen lateinischen Inschriften zu sehen: Sacellum D. Joseph eingerahmt u.a.